Methoden


In der Wahl der musiktherapeutischen Methoden gehe ich auf die Wünsche meiner Klienten ein. Individuell entscheiden wir, welche Methode den jeweiligen Bedürfnissen entspricht.

Es gibt zwei Grundmethoden:

Die Aktive Musiktherapie:

- Instrumentalimprovisation
- Singtherapie
- Bewegungsimprovisation

Die Rezeptive Musiktherapie

- Reaktive Musiktherapie
- Regulative Musiktherapie

Zur rezeptiven Musiktherapie zählt unter anderem die Entspannung mit Hilfe von Klangschalen und Klangwiege.
In der Ausbildung zur systemischen Beraterin habe ich die Methoden der Systemischen Schule erlernt:
Es besteht die Grundauffassung, dass der Mensch sich seine Weltsicht selbst gestaltet und das diese veränderbar ist.
Um eine andere Sicht auf die Welt zu ermöglichen, wurden hier Methoden entwickelt, bei denen u.a. durch Fragetechniken Perspektivwechsel initiiert werden.

Diese beiden Therapieformen lassen sich gut miteinander verbinden, da auch in der Musiktherapie die Aussprache über die gemachte Erfahrung eine große Rolle spielt.

Für Klienten, die ihre Geschichte neu bzw. anders erzählen wollen, eignet sich die Schreibtherapie. Die Distanz, die sich zum selbstgeschriebenen Text ergibt, ermöglicht eine neue Sicht auf die Geschehnisse.

Auch diese Therapieform lässt sich gut mit der Systemik und der Musiktherapie verknüpfen. Eine Geschichte kann musikalisch untermalt, ein Gedicht kann zu einem Lied werden. Die sprachlichen Bilder und Metaphern können vom Klienten neu interpretiert werden.